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#INPERSON - ANTHONY MEAGER

Golf - Duathlon - Triathlon: Der 22-jährige Anthony Meager aus Surrey beherrscht die ganze Bandbreite. Schon von klein auf hegte Anthony eine Leidenschaft für den Sport und vor nicht allzu langer Zeit traf er eine wichtige Entscheidung: Er wurde Vollzeit-Triathlet, um somit sein Leben voll und ganz dem Sport widmen zu können. Obwohl seine Reise als Triathlet erst begonnen hat, hat Anthony bereits ermutigende Erfolge erzielt und das Beste steht wohl noch bevor.

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Anthony, wann und warum hast Du mit dem Triathlon angefangen? Was hat Dich dazu gebracht vom Duathlon zum Triathlon zu wechseln?

Ich habe das Laufen schon immer geliebt und ich habe schon als Kind bei mehreren Crosslauf-Events mitgemacht. Ich wusste, dass ich gut Fahrradfahren konnte und meine Eltern schlugen mir Triathlon vor, wenn ich es schaffen würde meine Schwimmfertigkeiten zu verbessern. Zunächst konzentrierte ich mich eher auf meine größte Stärke - dem Duathlon. Allerdings ist Triathlon eine weitaus größere und bekanntere Sportdisziplin, weswegen ich das dann letztlich auch ausprobieren wollte.

Warum hast Du Dich dafür entscheiden eine professionelle Sportkarriere anzustreben?

Schon von klein auf habe ich diese Leidenschaft für den Sport. Glücklicherweise erlaubten mir meine Eltern verschiedene Sportarten auszuprobieren. Früher habe ich Golf gespielt - mit beträchtlich gutem Erfolg. Als ich dann allerdings Mehrkampf-Rennen als Hobby für mich entdeckte, wurde ich abhängig. Das Golfen wurde zunehmend zur Nebenaktivität und so tauschte ich dann letztlich auch den Golfschläger für ein Fahrrad und einem Paar Laufschuhe ein. Ich glaube mein Talent lag einfach mehr im Laufen als im Golfen. Seitdem ist das Laufen der Sport, der mich am meisten fasziniert, und das hat sich bisher nicht verändert. Tatsächlich wurde wir vor ungefähr 18 Monaten klar, dass ich mein Leben voll und ganz dem Sport widmen müsse, um das Beste aus mir rausholen zu können. Heute bin ich stolz darauf ein Vollzeit-Triathlet zu sein und meine Leidenschaft für das Laufen jeden Tag in vollen Zügen ausleben zu dürfen. Trotzdem absolviere ich noch neben meinem Training einen Master in Sport und Society an der Universität in Eastbourne. Man sollte schließlich auch einen Plan B in Petto haben.

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Wie sieht Dein Trainingsplan aus?

Ehrlich gesagt passt sich mein Trainingsplan den unterschiedlichen Zeiten im Jahr an. Momentan trainiere ich ungefähr 25 Stunden die Woche, wobei ich mich auf alle drei Disziplinen fokussiere. Allerdings konzentriere ich mich am meisten auf mein Schwimmtraining, da das Schwimmen im Vergleich zu den anderen beiden Disziplinen gerade noch meine größte Schwachstelle ist. Obwohl man es wohl nicht unbedingt vermuten würde, besteht mein Training nicht einfach nur aus täglichem Schwimmen, Fahrradfahren und Laufen. Es gibt noch viele weitere Faktoren, die man nicht vergessen sollte, wie zum Beispiel eine ausreichende Erholungsphase nach dem Sport und ein ausgeglichenes Kraftsporttraining.

Hat sich Dein Trainingsplan denn geändert seitdem Du ein Triathlet geworden bist?

Ja, auf jeden Fall! Bevor ich mit dem Duathlon und dem Triathlon angefangen habe, bin ich oft laufen gegangen und habe mich durch tägliche Workouts im Fitnessstudio fit gehalten. Jetzt sieht mein Training ganz anders aus. Ich verbringe viel mehr Zeit draussen und im Wasser. Meine Diät ist allerdings gleichgeblieben und ist immer noch einer großer Teil meiner täglichen Routine und meines Trainings. Meine Diät wird sich wahrscheinlich niemals ändern.

Dann Lass uns doch über Deine Diät sprechen.

Darüber könnte ich wohl stundenlang reden. Ich habe mich sogar mit einem Ernährungsberater getroffen, der mir half eine passende Diät für mich zu konzipieren. Im Gegensatz zu was die Meisten wohl denken würden, esse ich ziemlich viel aufgrund des vielen Sports. Kohlenhydrate spielen dabei sogar eine wichtige Rolle. Ich versuche mich dabei auf „gute Kohlenhydrate“ wie Süßkartoffeln, weiße Kartoffeln und Reis zu beschränken. Das esse ich dann vor und nach meinen Sporteinheiten, um meine Ausdauer anzukurbeln. Über die Jahre hinweg habe ich mich wirklich an meine Ernährung gewohnt, sodass es ehrlich gesagt nicht mehr sehr schwer für mich ist meiner Diät zu folgen. Ich muss auch nicht auf zu viele Dinge verzichten, da Fast Food ohnehin nie wirklich mein Ding war.

Natürlich gibt es auch die andere Seite der Medaille. Leider kann ich nie wirklich auswärts essen gehen, da ich nicht genau weiß was in dem Essen ist, weswegen ich meist daheim esse. Manchmal, wenn ein Rennen für mich wirklich gut gelaufen ist, gehe ich mit meinen Freunden und meiner Familie auswärts essen. Allerdings ist das eher eine Ausnahme für mich. Meistens lebe ich streng nach meiner Diät.

Was ist denn mit Deiner Motivation? Nach einiger Zeit klagen viele Athleten über Motivationsprobleme. Gibt es irgendetwas was Du tust, wenn Du mal keine Lust auf Sport hast?

Ja, sogar relativ viel. Beispielsweise konzentriere ich mich auf frühere Erfolge und schaue mir Medaillen an. Es hilft meinem Selbstbewusstsein und meiner Motivation sehr, wenn ich mich durch meine gewonnenen Medaillen und Resultate an frühere Erfolge erinnere. Eine weitere effektive Motivationsstrategie sind für mich Youtube-Videos. Oft hilft es mir Videos von erfolgreichen Läufer, Fahrradfahrer oder Schwimmer anzuschauen.

Das kann in vielerlei Hinsicht funktionieren - obgleich man muskulöser oder schlanker werden will. Es kann eine inspirierende Motivationsquelle sein, sich Bilder von sportlichen Leuten anzuschauen. Trotzdem ist für mich das Aussehen nicht der ausschlaggebende Punkt. Früher habe ich die Hantelbank gestemmt, um sportlicher auszusehen. Allerdings ist mir klar geworden, dass die besten Läufer sogar ziemlich schlank sind. Man kann nicht gleichzeitig muskulös und schnell sein - und ich liebe es zu gewinnen.

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Aber es muss doch ziemlich schwer sein, so viel zu trainieren, sich an eine Diät zu halten und dabei auch noch motiviert zu bleiben. Hast Du es nie bereut, Dein Leben dem Sport gewidmet zu haben?

Ich bin noch sehr jung und somit bin ich an diesen Punkt wohl noch nicht gekommen. Allerdings war es definitiv eine große Entscheidung für mich einen gut bezahlten Teilzeitjob in London aufzugeben, um mich voll und ganz dem Training zu widmen. Ein Vollzeit-Sportler zu sein bedeutet auch viele Opfer zu bringen - das musste ich bereits lernen. Wenn man sich für etwas entscheidet, entscheidet man sich gleichzeitig auch gegen etwas anderes.

Glücklicherweise sind meine Freunde und Familie diesbezüglich sehr verständnisvoll. Ich versuche mich hin und wieder mit meinen Freunden auf einen Kaffee zu verabreden, aber ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal in einem Club oder in einer Bar war. Trotzdem ist es das wert, denn ich liebe was ich tue. Ich liebe den Sport und ich könnte mir mein Leben anders überhaupt nicht vorstellen. Man sollte im Leben wohl immer versuchen etwas zu machen, was man liebt und hart dafür arbeiten. Wobei man ebenso nicht vergessen sollte, dass man auch Opfer bringen muss.

Ohne Schweiß kein Preis. Demnach: Was waren bisher Deine größten Erfolge?

Ich habe das Jahr 2013 erfolgreich mit mehreren positiven Resultaten eingeleitet. Am Anfang der Saison habe ich mich für das „Great Britain age-group team“ für die Duathlon Weltmeisterschaft in Ottawa qualifiziert, was bisher einer meiner größten Erfolge war. Schließlich habe ich eine Silbermedaille in der 20-24 Kategorie gewonnen. Neben meiner Silbermedaille habe ich mich auch für das Triathlon und Duathlon Team bei den Europameisterschaften und den Weltmeisterschaften qualifiziert. Aber ich stelle mich bei Weitem noch nicht zufrieden. Das Beste kommt erst noch!

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Die FIFA Weltmeisterschaft steht vor der Tür und wir haben gehört, dass Du ein großer Chelsea Fan bist! Wie bist Du ein Fan geworden und wer ist Dein Lieblingsspieler?

Ich war schon ein Fan als ich noch sehr klein war. Mein bester Freund zu der Zeit war ein Chelsea Fan und so schloss ich mich ihm an. Als ich neun Jahre alt war nahm mich mein Vater dann zu meinem ersten Spiel mit. Heutzutage versuche ich es ab und zu ein Spiel anzuschauen. Aufgrund meines Trainings ist es für mich allerdings schwierig geworden die Spiele zu verfolgen.

Mein Lieblingsspieler ist John Terry. Er liebt den Club und ist bei Chelsea und dem Sport mit Leidenschaft dabei. Mein Lieblings-Fan-Moment war auf jeden Fall das 2012 Champions League Finale in München. Fußball ist definitiv einer der Sportarten, die ich am liebsten spiele und mitverfolge.

Und zu guter Letzt: gib uns einen Ausblick für deine Ziele dieses Jahr.

Erstmal vorab: 2014 wird ein tolles Jahr! Ich werde jeden Tag an mir arbeiten und versuchen, das Beste aus mir rauszuholen. Am Anfang dieses Jahres habe ich mich mit meinem Couch zusammengesetzt und das Jahr durchgeplant. Wir haben uns dabei klare Ziele für die Saison überlegt. In den kommenden Monaten werde ich beispielsweise Elite-Triathlon Rennen bestreiten und hart trainieren, um darauf vorbereitet zu sein. Also bleibt dran!

- Das werden wir!

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