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NACHHALTIGE INITIATIVEN IN SKIGEBIETEN SICHERN DAS SKIFAHREN FÜR ZUKÜNFTIGE GENERATIONEN

3 Feb 2017

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Das Skifahren boomt und die Beliebtheit des Wintersportes ist in den letzten Jahrzehnten rasant angestiegen. Aufgrund der zunehmenden Infrastruktur und der Tatsache, dass die letzten Winter sehr mild waren, hat die Wintersportindustrie Initiativen ins Leben gerufen, die die Auswirkungen auf die Umwelt verringern und die Landschaft schützen sollen.

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LABELS UND REGELUNGEN

Die „Flocon Vert“, die grüne Schneeflocke, wird allen Wintersportgebieten verliehen, die für die Erhaltung ihrer Landschaft vorbildliche Leistungen erbringen.

Châtel ist eines dieser Resorts, das für seine Initiativen Anerkennung erhalten hat. Der Ort konzentriert sich darauf, über Nachhaltigkeit aufzuklären und diese zu verbessern. Am Ende jeder Saison kommen Anwohner und öffentliche Einrichtungen zusammen, um gemeinsam eine Großsäuberungsaktion in den Bergen durchzuführen. Hierbei wird die Landschaft vom Müll befreit und die Menschen lernen, wie sie täglich zum Schutz der Umwelt beitragen können. Die Aufklärung zieht sich durch das gesamte Resort. Einer der Schwerpunkte ist es, die einheimischen Kinder in Sachen Umweltschutz zu unterrichten, indem sie beispielsweise lernen, wie man Kompostsysteme für die Lebensmittelreste der Schulkantinen baut. Auf den Pisten informieren Bildschirme die Skier darüber, wie sie die Landschaft durch das Recycling von Abfällen und das korrekte Entsorgen von Zigarettenkippen schützen können.

Die Infrastruktur selbst, die meist für den größten Schaden sorgt, wurde entworfen, um umweltschädliche Auswirkungen zu verringern. Ein neuer Lift, der die benachbarten Orte mit Châtel verbindet, hat zu einer Verringerung der Autos geführt. Auch Shuttle-Busse werden verwendet, um den Verkehr in den Skigebieten zu reduzieren.

Andere Städte, die die Flocon Vert verliehen bekommen haben, zeichnen sich durch Trockentoiletten, Solaranlagen und Initiativen zur Wassereinsparung aus. Rousses und das benachbarte Morez erhielten für den Verein Lutte Contre le Gaspillage (ALCG) Anerkennung, der den Müll der Resorts einsammelt und sortiert, um ihn als Wertstoffe weiterzuverkaufen. Der Verein wurde ins Leben gerufen, als etliche Angestellte nach Abzug eines großen Brillenherstellers ihren Arbeitsplatz verloren.

Die Auszeichnung bringt viele Vorteile mit sich. In einer Welt, in der Trip Advisor das Sagen hat, sorgt die Flocon Vert beispielsweise für wesentliche Marketing-Vorteile.

 

Auch die Zahl der autofreien Wintersportgebiete steigt. Der Vorreiter hierfür ist Zermatt. Der Ort ist zu 100 % autofrei, um die CO2-Emissionen im Dorf zu reduzieren. Die einzigen Fahrzeuge sind Elektro-Busse. Auch viele amerikanische Resorts investieren in erneuerbare Energien. Das Park City Mountain Resort bezieht seine Energie zu 100 % aus Windenergie und investiert weiter in erneuerbare Energien.

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DAS PROBLEM DER SCHNEEERZEUGUNG

Die größte ökologische Herausforderung der meisten Wintersportgebiete sind die Beschneiungsanlagen und die Frage, wie man am besten Wasser und Strom einsparen kann, ohne Abstriche machen zu müssen. Steigende Temperaturen und die sich zurückziehende Schneegrenze sorgen dafür, dass viele Resorts für die tiefer gelegenen Pisten auf künstlichen Schnee angewiesen sind. Die Schneekanonen sprühen bei Temperaturen zwischen -7 °C und -9 °C Regenwasser in die Luft, das dann in Form von Schnee auf die Erde fällt. Dieser Vorgang verbraucht viel Energie und Wasser, und bei warmen Temperaturen multiplizieren sich die Probleme. Wenn das Wasser nicht kalt genug ist, werden Mittel wie beispielsweise Snomax™ hinzugefügt. Obwohl diese Chemikalie als sicher gilt, besteht die Befürchtung, dass sie negative Auswirkungen auf die Umwelt haben könnte. Es wird vermutet, dass die Chemikalie sich auf die natürliche Vegetation auswirkt und mit der Schneeschmelze in das Trinkwasser abfließt. Infolgedessen investieren die Resorts große Summen in nachhaltigere Beschneiungsanlagen. Technologische Fortschritte führen zu effizienteren Kanonen, die für die Produktion der gleichen Schneemenge weniger Energie und Wasser benötigen. Telluride konnte durch den Einsatz neuer Kanonen und Rohrleitungen Energieeinsparungen von 68 % erreichen.

 

Aufgrund der steigenden Temperaturen und der Auswirkungen, die die wachsende Ski-Infrastruktur auf die Umwelt hat, müssen die Wintersportgebiete ihren Energieverbrauch überdenken und weitere Umweltschäden verhindern. Dank kontinuierlicher technischer Fortschritte, Müllrecycling und Verkehrsbeschränkungen, scheint das Skifahren auch für künftige Generationen sicherer zu sein.

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UNSERE VERANTWORTUNG

Auch Odlo versucht seinen Beitrag bezüglich Umweltschutz zu leisten. Dank neuer Technologien enthalten unsere Materialien teilweise recycelte Polyesterfasern.

Die Skiindustrie ist darauf angewiesen, dass Menschen und Unternehmen weltweit ihre nachhaltigen Initiativen unterstützen. Die Resorts in den Bergen tun, was in ihrer Macht liegt, damit auch zukünftige Generationen die unglaublichen Landschaften erleben können, auf denen der Wintersport beruht. Nun muss der Rest der Welt nachziehen.