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RECAP #1: DER SAISONBEGINN

3 Feb 2017

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Die Saison startete für unsere Teams bereits Ende November. Der Startschuss fiel im Norden: Während die ersten Wettkämpfe in den Disziplinen Langlauf, Nordische Kombination und Skisprung in Ruka (Finnland) stattfanden, startete der Biathlon Weltcup in Oestersund (Schweden). Danach ging es weiter nach Lillehammer (Norwegen) und Klingenthal (Deutschland). Eine Woche später folgten für die Slowenen und Schweizer Heimweltcups in Pokljuka (Biathlon) und Davos (Langlauf). Die Zusammenfassung der Highlights des Saisonbeginns gibt es hier.

FRANKREICH

Was für eine tolle Show von dem französischen Biathlon-Team zum Saisonauftakt! Die Herrenmannschaft gewann im ersten Staffel-Rennen der Saison in Pokljuka (Slowenien), während Russland den zweiten und Deutschland den dritten Platz erreichte. Die Französinnen konnten sich dem Erfolg der Männer anschließen, kamen jedoch nach Deutschland auf den zweiten Platz. Das ist aber noch nicht alles: Martin Fourcade und Marie Dorin-Habert ergatterten im Single-Mixed Gold für Frankreich und Dorin-Habert erzielte Gold beim 7,5-km-Sprint. Fourcade erhöht den Medaillenspiegel weiter mit vier Goldmedaillen (20 km Individual, 2 x 10 km Sprint und 12,5 km Pursuit). Mit seinem Erfolg in Slowenien hat Fourcade nun an jedem Weltcup Austragungsort mindestens einen Sieg errungen.

Skilangläufer Maurice Manificat konnte seinen Sieg in Davos vom Jahr 2014 leider nicht wiederholen und erreichte im 30 km Freistil den 11. Platz. Sein bestes Resultat der Saison ist bisher der 7. Platz in Lillehammer (Norwegen).

Weitere Top-Ten-Positionen für Frankreich erlangte zum einen Skispringer Vincent Descombes Sevoie mit einem 8. Platz in Lillehammer (Norwegen) und dem 10. Platz in Klingenthal (Deutschland). Zum anderen erreichte Nordisch Kombinierer Francois Braud den 6. und 8. Platz in den selben Standorten.

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Gold für Martin Fourcade, Jean Guillaume Beatrix, Quentin Fillon Maillet und Simon Desthieux (Photo credit: biathlonworld.com)

 

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Wie oft siehst du Odlo an Martin? :) (Photo credit: biathlonworld.com)

SLOVENIA

In der ersten Dezember Woche fand für die slowenische Biathlon-Nationalmannschaft ein Weltcup in ihrem heimatlichen Pokljuka statt. Trotz wenig Schnee kann der slowenische Skiverband auf einen guten Wettkampf mit Top-Konditionen zurückblicken. Leider konnte Jakov Fak, der berühmteste Slowenische Biathlet, an seinem Heimrennen aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. Darüber hinaus verabschiedete Andreja Mali sich vom Spitzensport. Die 39-Jährige hat an drei Olympischen Winterspielen teilgenommen und erreichte zum Höhepunkt ihrer Karriere eine Silbermedaille im Mixed-Relay bei den Weltmeisterschaften im Jahr 2012. Nach dem Wettkampf am Sonntag wurde sie auf den Schultern ihres Teamkollegen Klemen Bauer aus dem Stadion getragen.

Am selben Wochenende legten die slowenischen Langläuferinnen eine atemberaubende Leistung in Davos hin. Fünf Sportlerinnen qualifizierten sich für den Wettkampf. Damit setzten sie einen neuen Teamrekord. Letztendlich beendete Katja Visnar das Rennen als beste Slowenin mit dem 17. Platz. Es ist sicherlich noch Luft nach oben für die Slowenischen Langläuferinnen, aber diese Erfahrung gab ihnen als Team sicherlich viel Selbstvertrauen.

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Andreja Mali verabschiedet sich vom Slowenischen Team (Photo credit: Instagram klemenbauer)

 

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Die Slowenin Alenka Cebasek (#18) und die Schweizerin Nadine Fähndrich (#8) in Davos (Photo credit: Nordic Focus)

SCHWEIZ

Das Schweizer Langlaufteam hatte anfangs Dezember einen Heimvorteil beim Weltcup in Davos, aber leider konnten die Athleten diesen nicht voll ausnutzen. Einen sechsten Platz und damit ein persönliches Bestresultat für Nathalie von Siebenthal über 15 km Skating war eines der Highlights. Laurien van der Graaf stoß im Sprint-Viertelfinale leider mit einer anderen Wettbewerberin zusammen und schaffte es daher nicht in die nächste Runde.

Unser Botschafter Dario Cologna erreichte im Anschluss an seine Anlaufschwierigkeiten in Kuusamo (Finnland) den 7. Platz in Lillehammer (Norwegen) im 10-km-Lauf. Beim Heimrennen in Davos erlangte Dario im 30 km Freistil den 10. Platz. Beim Sprint am Sonntag qualifizierten sich zwei von zwölf Schweizer Langläufern. Leider schaffte es danach weder Roman Furger noch Jovian Hediger in die nächste Runde. Das Schweizer Skisprung-Team hatte ebenfalls mit Schwierigkeiten zum Saisonbeginn zu kämpfen. Simon Ammann arbeitet nach wie vor an seiner Technik, zeigt jedoch Fortschritte. Ein kleiner Hoffnungsschimmer ist sicherlich der erste Weltcuppunkt von Gabriel Karlen in Klingenthal (Deutschland).

Im Gegensatz dazu kann die Schweizer Biathlon-Mannschaft auf einen guten Saisionstart zurückblicken. Das Team der Männer erzielte im Staffel-Rennen den 8. Platz, Selina Gasparin erzielte ein Top-Ten-Ergebnis in Pokljuka (Slowenien) und Lena Häckl verpasste mit ihrem vierten Platz in Östersund (Schweden) knapp das Podium.

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Die Schweizer Biathletinnen Selina Gasparin und Lena Häcki feiern Lenas 4. Platz (Photo credit: Facebook Selina Gasparin)