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Tour De Suisse Challenge

27 Jun 2017

TOM LOUAGE ERKÄMPFT SICH DEN 5. PLATZ BEI DER TOUR DE SUISSE CHALLENGE

Wir gratulieren Tom Louage, unserem Senior Category Manager, zu seinem erfolgreichen 5. Platz in seiner Kategorie bei der Tour de Suisse Challenge (10. Platz in der Gesamtwertung von 450 TeilnehmerInnen)! #WeAreOdloPicture1

Die Tour de Suisse Challenge findet im Rahmen der Tour de Suisse statt. Der Event ist in seiner Form einzigartig, da es einer der wenigen ist, bei dem Amateure sich direkt an den besten Radfahrern der Welt messen können. Die Gruppe der an der Tour de Suisse teilnehmenden Profis war in diesem Jahr sehr stark. Zu ihnen gehörten Athleten wie Tom Dumoulin (derzeitiger Sieger der Giro d'Italia), Peter Sagan (Weltmeister), Greg Van Avermaet (Olympiasieger) und Philippe Gilbert (Belgischer Meister).

Tom nahm am Einzelzeitfahren (Prolog) teil, das früh am Morgen stattfand. Es ist bereits das 3. Mal, dass er bei diesem Event angetreten ist und das Niveau steigt von Jahr zu Jahr. „Ich liebe Radfahren, aber mit meinem Job und Familie (2 Kinder) bleibt nicht viel Zeit fürs Training. Ich konzentriere mich daher aufs Zeitfahren, bei dem kurze intensive Leistungen gefordert werden. Ich fahre täglich mit dem Rad zur Arbeit und auf dem Weg nach Hause absolviere ich mein Intervalltraining von ca. 1 Stunde. Insgesamt trainiere ich 10 - 12 Stunden die Woche. Für längere Straßenrennen müsste ich mehr trainieren, um das nötige Niveau zu erreichen“, erklärt Tom.

Da die Rennstrecke in der Nähe des Odlo Headquarters (Hünenberg) lag, konnte Tom dort mehrmals vor dem eigentlichen Rennen trainieren. Tom sagt: „Der Tour de Suisse Prolog war für mich das Highlight der ersten Hälfte der Saison. Ich war in Topform für das Rennen.“ Das Rennen startete früh um 9.00 Uhr. Tom musste daher um 5.30 Uhr aufstehen und seinen Körper auf die bevorstehende Herausforderung vorbereiten, so dass er sein Bestes geben konnte. Nach einer entsprechenden Warm-up Session auf dem Turbo Trainer war er bereit, „alles zu geben“. Der erste Kilometer der Rennstrecke führte bergab und Tom erreichte schon bald eine Geschwindigkeit von über 65 km/h. Bei so einem intensiven Rennen kann das Adrenalin schnell die Oberhand gewinnen, und so musste er Acht geben, es nicht zu übertreiben. Auf einem kurzen aber steilen Hügel versuchte er seine Kraft kontrolliert einzusetzen, ohne dabei Zeit zu verlieren. Er beschloss, auf dem großen Ring zu bleiben anstatt zum inneren Ring zu wechseln und diese Entscheidung kostete ihn an der Spitze ein paar Sekunden, da es ihm dort an der nötigen Dynamik fehlte, um über den Hügel zu rollen. Im technischen Abschnitt zögerte er ebenfalls ein paar Minuten, bevor er die Person überholte, die vor ihm gestartet war. Aber dafür hatte er im zweiten Teil des Kurses ausreichend Kraft in den Beinen, um nochmals alles zu geben. Auf den letzten zwei Kilometern erreichte er mit über 52 km/h unter allen Teilnehmern die beste Zeit. Das war ein sicheres Zeichen, dass er gut im Rennen lag. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit für das gesamte Rennen war 46,7 km/h.

Tom erreichte einen guten 5. Platz in seiner Kategorie und einen 10. Platz in der Gesamtwertung von fast 450 TeilnehmerInnen. „Meine Beine sind komplett ausgepowert und ich habe mein Bestes gegeben. Ich war etwas enttäuscht über das Ergebnis, da ich gehofft hatte, am Ende auf dem Podium zu stehen, aber ich hätte nicht mehr geben können. Eine Niederlage motiviert auch, so dass man das nächste Mal noch härter trainiert. Der beste Fahrer war 15 Sekunden schneller als ich und nach der Analyse meines Rennens gehe ich davon aus, dass ich diese Lücke nächstes Jahr schließen kann", sagte Tom, dem nur 5 Sekunden für einen Platz auf dem Podium gefehlt haben.Picture2

Picture3Picture4Am Nachmittag absolvierten die Profis die gleiche Strecke. Der Gewinner, Rohan Dennis, war 1 Minute und 20 Sekunden schneller als Tom Louage, Tom Dumoulin war über eine 1 Minute und Philippe Gilbert über 30 Sekunden schneller. Der zuletzt ins Ziel kommende Profi hatte jedoch die gleiche Zeit wie Tom. Gut zu wissen, dass die Profis sind nicht völlig außer Reichweite liegen! Auch interessant ist, dass der aktuelle Olympische Weltmeister im Zeitfahren, Fabian Cancellara, bei diesem Rennen als Amateur an den Start ging. Er hatte das Rennen zwar nicht sehr ernst genommen, aber Tom war trotzdem glücklich, vor solch einer Legende ins Ziel zu kommen. Und wir sind auch stolz auf ihn. Herzlichen Glückwunsch, Tom!

Die erste Hälfte der Saison ist nun für Tom Louage beendet. Nach einer kleinen Trainings- und Wettkampfpause wird er sich in diesem Sommer auf das Tortour-Rennen durch die Schweiz und das King of the Lake Einzelzeitfahren in Österreich (das größte Einzelzeitfahren für Amateure in der Welt) vorbereiten, wo er hofft unter die Top 10 zu gelangen. Wir drücken Tom die Daumen!