#INPERSON - BASEL BOYS

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Es war in Basel bei der Arbeit, als Antony, Kritinn, Rubén und Tom sich das erste Mal trafen und die Basel Boys Sporttruppe gründeten. Dies sollte nicht nur den Anfang einer langen Freundschaft prägen, sondern auch die Weichen für ein aufregendes Abenteuer legen, das sie nach Island führen sollte - zum WOW Cyclothon, um genauer zu sein. Das jährlich abgehaltene Nonstop-Fahrradrennen rund um die Insel fand vom 24. - 27. Juni statt. Unglücklicherweise konnte Tom am Rennen schlussendlich nicht teilnehmen, weswegen Elmar, ein örtlicher Fahrradfahrer und Allrounder, dem Team als Ersatz beitrat.

Natürlich war Odlo zur Stelle, um die Basel Boys bei ihrer Mission die nordische Insel zu umfahren, zu begleiten.

Seid Ihr mit Eurem Ergebnis zufrieden?

Kristinn: In der Tat! Wir sind sehr zufrieden mit unserem Ergebnis! Wir haben es in 43 Stunden geschafft, was ganze 2 Stunden weniger ist als unsere Zielzeit von 45 Stunden. Außerdem sind wir mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 31km/h anstatt von den angepeilten 30km/h gefahren. Das ganze Rennen lief zudem relativ problemfrei ab und es gab auch keine ernsthaften Probleme bezüglich unserer physischen Fitness oder unseres Equipments. Letztlich hat alles perfekt geklappt.

Antony: Mich freut unser Ergebnis sehr. We waren viel besser, als wir es geplant hatten. Allerdings haben wir uns danach trotzdem Gedanken darüber gemacht, was noch besser hätte laufen können!

Was war Euer erster Eindruck gleich nach dem Rennen?

Rubén: Mein erster Gedanke? Wir haben es geschafft!

Antony: Erleichterung, emotionale Müdigkeit und am meisten: Euphorie! Es war so ein beflügelndes Gefühl, das Rennen in weniger als 43 Stunden geschafft zu haben. Ich muss zugeben, dass ich tatsächlich ein oder zwei Tränen vergossen habe nach dem Rennen.

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Was war das Beste/Schlimmste an Eurer Reise?

Elmar: Was ich am meisten mochte, war nach einer Pause wieder aufs Fahrrad zu steigen und die frische Brise sowie die Landschaft zu genießen.

Rubén: So wie auch Elmar eben schon gesagt hat, war es das Schönste, die atemberaubende, isländische Landschaft beim Fahrradfahren genießen zu können. Leider konnte ich die Natur dabei nicht so sehr genießen, wie es mir lieb gewesen wäre. Außerdem fand ich es großartig, das Abenteuer mit Kollegen und vor allem Freunden bestritten zu haben.

Antony: Das Beste war zu sehen, wie sehr sich unser Training am Ende doch ausbezahlt hat. Wir hatten keinerlei Probleme mit physischen Schmerzen, was uns wirklich dabei half durch das Rennen zu kommen. Meiner Meinung nach, war das Schlimmste am Rennen der Schlafverlust. Nur wenig Schlaf zu bekommen war die größte Herausforderung in unserem Abenteuer. Es ist eine Sache, wenig zu schlafen, aber es ist eine andere, nur nach wenigen Minuten Schlaf aufzustehen und zu wissen, dass man die nächste Zeit auf dem Fahrrad verbringen muss, obwohl man immer noch mit der Müdigkeit kämpft.

Kritinn: Wenn es um den schlimmsten Teil des Rennens geht, würde ich Antony zustimmen! Wir haben nur sehr wenig in den 43 Stunden geschlafen. Außerdem waren wir schon vor dem Rennen 10 Stunden wach. Deswegen war der permanente Kampf gegen die Müdigkeit in den zwei Nächten ziemlich kräfteraubend.

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Hättet Ihr Euch also anders auf das Rennen vorbereitet?

Antony: Ja! Ich weiß, dass ich bei steileren Ebenen schnell müde werde, was ich verbessern muss. Aber das Ausdauertraining und meine Geschwindigkeit waren perfekt. Ich hatte keinerlei Schmerzen.

Rubén: Wie auch Antony, denke ich, dass wir uns mehr auf die Beinstärke fokussieren hätten sollen, aber schlussendlich bin ich sehr zufrieden mit meiner erworbenen Fitness, wenn ich bedenke, dass ich seit mehr als 10 Jahren nicht mehr wirklich Fahrrad gefahren bin.

Elmar: Da ich der Gruppe erst als später Ersatz beitrat, war mein Training nur sehr kurz. Ein intensiveres Training hätte also definitiv geholfen.

Denkt Ihr, dass Euch das Rennen als Team mehr zusammengebracht hat?

Antony: Ja! Während des Rennens haben wir immer an uns gedacht: Wir haben uns gegenseitig dazu ermutigt zu essen und zu trinken und wir haben versucht gegenseitig auf unsere Kleidung zu achten, um immer warm und trocken zu bleiben.

Rubén: Ich denke, wenn man zwei Tage lang in einer so stressbeladenen Situation mit Menschen so eng zusammen ist, bringt es einen entweder näher zusammen, oder man hasst sich danach. Zum Glück waren wir nach dem Rennen noch enger befreundet als davor und ich bin Stolz auf unser Team und unsere Leistungen.

Würdet Ihr diese bestimmte Erfahrungen auch anderen Sportlern empfehlen?

Kristinn: Definitiv! Es war eine tolle Erfahrung. Es verlangt dir alles ab und ist unglaublich bereichernd. Man ist nachher nicht nur stolz auf seine Leistungen im Rennen, sondern man kann während des Rennens auch die beeindruckende Landschaft Islands für sich entdecken. Zudem ist es einfach wundervoll, diese Erfahrung mit guten Freunden teilen zu können, was den ganzen Trip noch viel angenehmer macht.

Antony: Ich stimme Kristinn zu! Es ist ziemlich anders verglichen mit anderen Rennen, die es sonst so gibt. Man muss über viel mehr nachdenken als bei „normalen“ Rennen. Es ist schließlich auch viel anstrengender. Und natürlich ist die Landschaft bewundernswert.

Rubén: Ein Rennen wie der Cyclothon kann eine Herausforderung sowohl für professionelle als auch semiprofessionelle Sportler wie uns sein. Für mich ging es dabei einfach um die physische Vorbereitung. Das Rennen war einfach nur das Sahnehäubchen - und das war‘s auch!

Was hält die Zukunft für Euch bereit? Habt Ihr bereits Eure nächste Herausforderung geplant?

Antony: Kristinn und ich arbeiten zusammen im selben Gebäude und wir haben bereits darüber nachgedacht, was wir tun können, wenn das Rennen vorbei ist. Da wir nun aufgrund des Cyclothons in sehr guter Form sind, planen wir vielleicht etwas für die Zukunft. Was es auch sein wird, es wird höchst wahrscheinlich nicht so extrem werden wie der Cyclothon - zumindest nicht momentan oder in der nahen Zukunft.

Rubén: Nur ein paar Tage nachdem wir zurück geflogen waren, fing Kristinn an über neue Herausforderungen zu sprechen. Ich bin nicht daran interessiert an traditionellen Rennen teilzunehmen. Meiner Meinung nach ist es am wichtigsten, dass man im Team etwas außergewöhnliches tut. Das gilt für jetzt und für die Zukunft.

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